Gastro- Monster on Tour


Wir, die MACHER der GASTRO- MONSTER, sind für Euch unterwegs und berichten von tollen Locations, Events, Messen und Veranstaltungen.

 

Was wir alles erlebt haben, dürft Ihr hier lesen. Erkennt, was die Gastronomie alles zu bieten hat und erweitert so Euren kläglichen Horizont- Ihr Würmer.



TOUR 1

Falkensteiner Schlosshotel Velden (Österreich)

Auftrag: Berichterstattung über das Leben und Arbeiten der Azubis in einem Leading Hotel of the Word.

Spassfaktor: Sehr hoch



Donnerstag 6:00 Uhr


Donnerstag 9:00 Uhr


Fahrt mit dem GASTRO- MONSTER- MOBIL zum Flughafen Köln/ Bonn (an Bord Olaf- Kumpel und Fotograf & meine Wenigkeit- Macher und diesem Fall Interviewer und Beobachter).

Flug mit Austrian Airlines nach Klagenfurt. Schöne Berge haben die hier in Österreich, aber wo sind wir hier diesmal gelandet? Alles sehr übersichtlich (sogar der Flughafen). 


Donnerstag 11:30 Uhr


Donnerstag 12:30 Uhr


Mit dem Leihwagen ins 20 Km entfernte Velden und wieder die Frage: "Wo sind wir hier denn gelandet?" Dorf Idylle pur und mittendrin der Wörthersee. Mmmm, eigentlich ganz nett. Sonne kommt raus- Temperatur um 10° C.  

Ankunft am Hotel- WOW so ein Schloss macht schon was her- verflixt wo ist denn die Parkgarage? Egal, parken wir halt direkt davor. Der Wagenmeister kommt, nimmt uns das Gepäck ab und parkt den Golf. "Hätt´ich doch lieber den Bentley mieten sollen!?"  


Donnerstag 12:38 Uhr


Donnerstag 14:30 Uhr


Einchecken nicht möglich- Zimmer noch nicht fertig. Egal, erkunden wir halt erst mal Velden. 100 m gelaufen, Olaf hat die ersten 50 Fotos geschossen. Der Ausblick auf´s Hotel und auf den See ist aber auch nicht von schlechten Eltern.  

Rundgang beendet. Nix Besonderes entdeckt, aber für das tägliche Leben alles vorhanden. Supermarkt, äh und äh ja. OK es ist Wintersaison (also so gut wie keine Gäste im Ort). Olaf hat die ersten 200 Fotos im Kasten- so schlimm war´s dann doch wohl nicht und wir haben den größten Sonnenschirm der Welt entdeckt (78m² / 1400 Kg)


Donnerstag 15:00 Uhr

Donnerstag 17:00 Uhr


Zimmer bezogen. Was für eine Hammerbude. Kamin, Balkon, Schreibtisch und eine Badewanne mit Blick auf den hauseigenen Park. Frisches Obst und Pralinen vom Haus, dazu erst mal einen Kaffee. Olaf weint das erste mal vor Freude. Erst mal checken, ob das WLAN durch die dicken Schlossmauern geht- es geht. Alles wird gut.

Tiefgarage gefunden. Also nochmal mit dem Auto nach Klagenfurt. Nicht besonders schön, aber hier können die Azubis wenigstens mal ins Kino, shoppen oder mal Party machen. Wieder einmal muss ich warten. Olaf macht Bild Nr. 500.


Donnerstag 19:30 Uhr


Donnerstag 22:30 Uhr


Wieder zurück im Hotel geht es nach dem "schick machen" ins hoteleigene Restaurant. Nein Olaf, das Ramones T- Shirt geht heute Abend nicht. Olaf ist beleidigt. Das schmackhafte Essen und die tollen Weine in einzigartiger Atmosphäre machen das dann wieder gut. 

Glücklich und zufrieden wieder im Zimmer angelangt. 700 Bilder begutachtet und teilweise gleich bearbeitet. Mann, gut das ich Olaf dabei hab´. Wirklich tolle Fotos dabei. 1:00 Uhr- Bettruhe. Olaf schnarcht, naja wenigstens kommt er nicht angekuschelt. 


Freitag     08:00 Uhr

Freitag     10:00 Uhr

Badewannen plantschen direkt am Fenster. Musste sein. Hoffentlich kommen heute nicht die Fensterputzer. 9:00 Uhr Frühstück. 9:05 Kontrolle der beschrifteten Allergene. Alles OK. Meinen Ansprechpartner Alfons kennen gelernt. Netter Typ, schicker Anzug. 

Rundgang durch das beeindruckende Hotel, die Restaurants, die Suiten, das Strandbad, die Bar, die unterirdischen Gänge, die hauseigenen Fischzucht und die Küchen. Ganz schön weitläufig. Meine schicken Schuhe drücken. Wellnessbereich ist grandios. Alles 5 Sterne- gibt nix zu meckern. Olafs Kamera glüht. 


Freitag     12:00 Uhr

Freitag     15:00 Uhr

Interview mit dem Auszubildenden und den Trainees. Tolle Fragen, ehrliche Antworten. Alles läuft wie geplant. Sind die zielorientiert und zielstrebig. Fünf tolle Menschen kennengelernt. Mehr zu dem Interview findet Ihr in Kürze hier. 

Besichtigung des neuen Mitarbeiterhauses. Nicht schlecht. Klein, aber alles da. Bett, Fernseher, Schreibtisch, Bad, Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsraum, Terrasse mit Grill, überdachter Balkon, Parkplätze direkt vorm Haus und nicht zu vergessen eine faire und bezahlbare Miete.


Freitag     17:00 Uhr

Freitag     20:30 Uhr

Erfahren, dass die zweite größere Stadt Villach viel schöner als Klagenfurt ist und das die meisten Mitarbeiter dort Ihre Freizeit verbringen. Wellnesstermin abgesagt. Bei der Fahrt gemerkt, dass Fahrzeugpapiere und Navi im Hotel vergessen wurden. Egal- wir wollen ja nicht ins Ausland. Die ersten Wegweiser Slowenien und Italien lassen dann die ersten Schweißperlen auf meiner Stirn fließen. Dann doch die richtige Abfahrt erwischt und Villach ist gefühlt wirklich schöner. 

Wieder zurück im Hotel. Nochmal im Restaurant, alles bestellt was geht. Beim heranrollen des Käsewagens kamen Olaf dann noch einmal die Tränen des Glücks. Tolles Essen, tolle Weine, toller Service. 


Freitag     23:00 Uhr

Samstag         08:30 Uhr

Im Zimmer dann nochmal einmal bei einer Flasche Wein die 1200 Bilder ausgewertet. Komisch, die letzten wurden immer unschärfer. War ja auch schon 3:00 Uhr. Bettruhe. 

Kofferpacken, Frühstück, Verabschiedung, Tiefgarage, Tankstelle, Auto wegbringen, einchecken, Abflug, GASTRO- MONSTER- MOBIL im Parkhaus suchen, Fahrt von Köln nach Bochum, Olaf wegbringen, Ankunftzeit 15:00 Uhr.

Auftrag erfüllt!!!



GASTRO-MONSTER-FAZIT: Die Arbeit in einem solchen 5- Sterne Hotel hat es in sich. Man muss sich schon ganz schön ins Zeug legen, um den Anforderungen der Verantwortlichen und auch der Gäste gerecht zu werden. Oft bedeutet ein solcher Arbeitsort für junge Leute Einschränkungen, aber auch Freiheit. Ich wette hier sind Freundschaften für´s Leben entstanden. Eine solche Ausbildung ist Gold wert und man erlebt Dinge, wovon andere Azubis nur träumen. Weitere Infos über das Arbeiten im Falkensteiner Schlosshotel Velden findet Ihr hier.

 

Unser besonderer Dank geht natürlich an unsere Kontaktpersonen Herrn A. Weiß und an Frau C. Skvorc. 


Tour 2

Brenner´s Parkhotel& Spa in Baden Baden

Auftrag: Berichterstattung über die Stadtmeisterschaften der Hotel/ Restaurantfachkräfte und der Köche.

Spassfaktor: Hoch



Donnerstag 09:00 Uhr

Diesmal alleine geht´s im GASTRO- MONSTER- MOBIL zu den Stadtmeisterschaften der Gastronomie Azubis nach Baden- Baden. Laut google maps 4 Std 20 Min. und eigentlich nur Autobahn. Also Musik an und los. Navi bleibt im Handschuhfach, das geht doch auch ohne nervige Ansagen. Vier entspannte Stunden später merkte ich, dass ich auf der falschen Autobahn war. Also Navi an und ... Landstraße ??? Nachdem ich die französische Staatsgrenze zwei Mal passiert hatte, kam ich also nach 5 Std und 40 Min in BB an. 


Donnerstag 15:00 Uhr

Dieser kleine Ausflug zu unseren französischen Nachbarn brachte meinen Zeitplan doch ein wenig durcheinander. Also einchecken im Hotel "Auerhahn" (nein das Brenner´s war wirklich nicht im Budget), umziehen, Technik einpacken, Taxi rufen in 10 Min., duschen wird sowieso überbewertet. Ein Wort noch zur Taxifahrt. Blaue Limousine, Taxifahrer im Anzug mit goldenen Manschettenknöpfen- 4,2 Km 18€. Willkommen in Baden Baden.

 


Donnerstag 16:00 Uhr

Küche

In der Küche angelangt, hat es mich dann wieder sofort gepackt. Das rege Treiben, diese Gerüche und auch das Zischen. OK, wir sind hier bei den Stadtmeisterschaften, also wohl eher das Fluchen, das Chaos und der Angstschweiß. Egal, wer so etwas noch nie gesehen und miterlebt hat, wird es auch nie begreifen. Einfach unbeschreiblich, wie junge, noch nicht perfekte Auszubildende versuchen aus einer Unzahl von Lebensmitteln und mit Hilfe von Arbeitsabläufen, ein vier Gänge Menü für je 10 Personen ansehnlich auf den Teller zu zaubern- und das in einer genau vorgegebenen Zeit.

Dazu kommt, dass der größte Teil der Azubis die Küche nicht kennt und somit erst einmal sehen muss, wo das verflixte Salz steht. 

Auch die Platzverhältnisse sind für die Köche eine echte Herausforderung. 

Dennoch macht all das was ich hier sehe Spaß und man darf sich freuen, wenn diese jungen Menschen sich nach der Ausbildung kreativ ausleben dürfen.


Donnerstag 17:00 Uhr

Service

Im Service Bereich geht es da momentan etwas ruhiger her. Das soll nicht bedeuten, dass der geistige Anspruch hier geringer ist. Ganz im Gegenteil. Das perfekte und kreative Eindecken eines runden 10er Tisches ist wirklich eine Herausforderung. Hier ist Sorgfalt und Millimeterarbeit gefragt. 

Der zweite Bereich dieser Prüfung nennt sich Warenerkennung. Hat schon einmal jemand eingefärbte Pürees identifizieren müssen? Das ist richtig schwer- bei manchen Lebensmitteln sogar fast unmöglich. Auch die Blindverkostungen von Weinen, die Erkennung von Teesorten und selbst die Namensnennung von Kräutern (und hier gab es weder Petersilie, noch Schnittlauch oder Dill) hatten es alle als Prüfung in sich. Respekt meinerseits. Einige der Azubis haben diesen Bereich wirklich gekonnt absolviert.

 


Donnerstag 19:00 Uhr

Bankett & Sieger

Der Höhepunkt des Abends: Das Bankett mit 70 Gästen. Jetzt standen alle Beteiligten unter Hochspannung. Und ich? Ich hatte vor allem Hunger. Der Service stellte sich vor, brachte die Getränke, dekantierte für uns den Wein und servierte nach allen gastronomischen Vorgaben die vier Gänge. Auch die Kulinarik  kam nicht zu kurz. OK vielleicht hatten wir an unserem Tisch das Glück, dass unser Koch letztendlich auch den zweiten Platz belegte, aber ich glaube richtig unzufrieden war keiner der Gäste an diesem Abend. 

So kam es auch zu einem recht knappen Ergebnis. Die Verantwortlichen stellten im Anschluss noch alle Sponsoren vor, die Sponsoren dankten noch den Verantwortlichen und den Teilnehmern und dann wurde das Ergebnis bekannt gegeben.

Sieger der Restaurant/ Hotelfachkräfte wurde Christiane Weis (Medici Baden-Baden), Sieger der Köche wurde Matteo del Borgo (Kurhaus Baden-Baden). Hervorzuheben ist die Tatsache, dass Matteo erst im ersten Lehrjahr ist. Tolle Leistung. Gratulation.


GASTRO-MONSTER-FAZIT: Wettbewerbe wie z.B. diese Stadtmeisterschaften sind eine einmalige Möglichkeit sich nicht nur mit anderen zu messen, sondern dienen auch perfekt als Prüfungsvorbereitung. Jeder, der diese Ausnahmesituation kennen gelernt hat, wird beim nächsten Mal schon etwas ruhiger und souveräner sein. Dazu kommt, dass meistens viele Juroren auch im Prüfungsausschuss sitzen. Oft ein Vorteil, wenn man sich kennt und schon einmal gesehen hat.

Ein abschließendes Wort an die Verantwortlichen, die Prüfer, die Organisatoren, die Sponsoren und die Chefs der Azubis. Solche Stadtmeisterschaften sind viel Arbeit, kosten Geld und Nerven. Dennoch geben Sie den Auszubildenden eine tolle Möglichkeit einmal über den Tellerrand zu schauen, sich zu entfalten und sich einer Herausforderung zu stellen. Solche Veranstaltungen verlieren in vielen Städten an Bedeutung. Zu Unrecht wie ich finde. Danke für Ihr Engagement. 


Tour 3

Messe "INTERNORGA" Hamburg

Auftrag: Gucken, staunen, schupsen lassen.

Spassfaktor: Teils- teils



Dienstag   09:30 Uhr

Ganz kurzentschlossen rein ins GASTRO-MONSTER-MOBIL und 350 Km Richtung Norden auf die Internorga. Das dritte Mal, allerdings auch schon sechs Jahre her. Mal sehen welche neuen, unglaublichen Innovationen dort auf mich warten, oder ist es doch wieder einmal nur eine Ansammlung von Fress- und Saufwütigen?

Die Auswahl für den Dienstag war auf der Autobahn schon einmal die Richtige. Nach lockeren vier Stunden war ich entspannt da, Parkhaus im ICC Hamburg gefunden und schon konnte es los gehen.


Dienstag   13:00 Uhr

Kaum die erste Halle betreten, war der erste Gedanke:"Oh, auch am gemeinen Dienstag ist diese Veranstaltung doch mehr als gut besucht." Also rein ins Getümmel. Die Food Halle. Schlangen bilden sich vor den Fressständen. Also in der Hinsicht hat sich nix geändert. 10 Minuten anstellen für einen kleinen Happen Pizza? Verrückt- warum machen die das nur? Egal weiter schieben lassen. Nach 20 Min kam in mir dann dieses Gefühl hoch: "Was machst Du hier eigentlich?" Richtig was Neues gab es nicht wirklich. Große Lieferanten nutzen diesen Teil einfach um Ihre Kunden bei Laune zu halten und vielleicht den einen oder anderen Auftrag an Land zu ziehen. Ist ja legitim, aber ich wollte nur raus. Zweite Halle- Getränke. Das ähnliche Bild- nur der ein oder andere Besucher gab sich anscheinend hier schon mittags die Kante. Einen Unterschied gab´s dann doch zur ersten Halle. Es gibt ganz viele neue Kreationen, gemischt aus ganz vielen alten Kreationen. Warum auch nicht, die Zeiten von nur Fanta, Cola, Sprite sind ja auch Vorbei. Apropos Cola. Stevia Cola musste ich doch auch mal probieren. Um es vorwegzunehmen- es wird keine Revolution,  leider.


Dienstag   14:00 Uhr 

Kurz an die frische Luft, hier stehen die Food Trucks. Hatte mich schon auf einen coolen Burger gefreut (hätte diesen auch gerne bezahlt), leider wurden hier wirklich nur die Fahrzeuge zum Verkauf ausgestellt. In einem gab´s Kaffee gratis- na toll ich habe hunger. Um Euch hier nicht zu sehr zu langweilen fasse ich mal die restlichen Hallen zusammen. Möbel, Computerkram, Kücheneinrichtungen, Hygienekram und nicht zu vergessen Eis- ganz viel Eis- mit gaaanz langen Schlangen von Probierern.

Übrigens, ich hab mich nirgendwo angestellt. Schnorren war noch nie mein Ding und auf die zahlreichen Messe Snackpoints (die haben es bei einer Gastromesse wirklich nicht leicht) hatte ich auch keine Lust. Also bin ich um 16:00 Uhr auf die Reeperbahn und hab mir dort meinen kreativen Burger gegönnt. Übrigens, wer hier mit geöffneten Augen mal durch die Nebenstraßen geht, kann wirkliche gastronomische Trends erkennen.


Dienstag   17:00 Uhr

Am späten Nachmittag ging´s dann wieder nach Hause. Ob es sich gelohnt hat? Eigentlich ist es schon faszinierend wie viele Menschen mit Gastronomie zu tun haben und wie viele Firmen versuchen neue Trends zu setzen und neue Produkte auf den Markt zu schmeißen. 

Allerdings muss man auch zugeben, dass nicht jedes Jahr weltbewegende Produktinnovationen zu erwarten sind. Klar die Technik entwickelt sich recht zügig, aber was kann man bei einer Globalisierung denn noch an Food- Kreationen erwarten. Bin mal gespannt was die Zukunft noch alles bringt.

 

20:30 Uhr wieder in Bochum mit der Frage:"wann kommt endlich das LKW Überholverbot und Tempo 130 für alle Audis und BMWs..."



Meine Highlights

Der Mongolengrill

bis zu beeindruckenden 2m Durchmesser stand dieses Monster vor mir. Gedacht in erster Linie für mongolische Grill-restaurants. Könnte ich mir aber auch gut zu Hause in meiner heimischen Küche vorstellen.


Bottoms Up Bier

Bier zapfen von unten. Nicht schön, nicht umweltfreundlich aber schnell. Sehr schnell und somit für Großveranstaltungen eine echte Alternative um Spitzenandrangszeiten zu überbrücken.



Bei manchen Messeständen hatte ich echt den Eindruck, dass die weder etwas verkaufen , noch informieren, noch Kontakte knüpfen wollten. Manche Messetypen haben sich regelrecht versteckt. Warum sparen die Firmen sich den teuren Messeauftritt dann nicht. Oder liegt´s an meinem monstermäßigem Aussehen?


Meine Trends

  • neu Getränkemarken mit tollen Zutaten, leider auch teuer
  • noch hochwertigere frische Convenience Produkte 
  • noch mehr Bildschirme auf allen elektrischen Geräten
  • Foodtrucks für alle

Meine Weisheiten

  • glaube ja nicht, dass Du nicht durch eine Maschine ersetzbar bist- sie arbeiten dran
  • glaube ja nicht, nur weil Du einen Foodtruck kaufst, dass Du Gastronomie kannst
  • glaube ja nicht, dass wenn Du eine Eisdiele betrittst, dass Eis auch hier produziert wird

Meine Messe Tipps

  • informiere Dich vorher was Du sehen willst (es sei denn, Du hast den ganzen Tag Zeit)
  • fange nicht mit der Foodhalle an (sonst willst Du sofort wieder nach Hause)
  • nimm Freunde mit auf die Messe, alleine ist es eher langweilig
  • man muss nicht jedes Jahr auf die gleiche Messe (soviel Neues gibt es nicht)
  • gehe nicht hungrig auf eine Foodmesse (die guten Zeiten sind längs vorbei)
  • glaube nicht, dass Du ohne Plan den Hallenausgang sofort findest

 

 



Tour 4

Messe "Fair and Friends" Dortmund

Auftrag: Mal gucken

Spassfaktor: Naja



Samstag 11:00 Uhr

Da bekomme ich wohlgemeint von einem "Gönner" zwei Eintrittskarten für die Ausstellung Fair& Friends in der Dortmunder Messe geschenkt. Ein Treffpunkt für Aussteller und Besucher, die besonderen Wert auf nachhaltig produzierte Artikel und Waren legen. Ich dachte nur: "OJE, Körnerfresser, Veganer und Ökos... ".

Naja einem geschenkten Gaul schaut man ....

 

Also rein ins Gastro- Monster Mobil und ab ins schwarz- gelbe Gefilde. Der erste kleine Schock auf dem Parkplatz. 7,00€ Gebühr? 2,50€ find´ ich OK, 5,00€ bei besonderen Veranstaltungen, geht auch klar, aber 7,00€. Das könnte erklären, warum auf dem Parkplatz direkt vor dem Eingang höchstens 50 Autos standen (bestimmt 30 von den Ausstellern ;)

Dafür war der Fahrradständer ungewöhnlich voll. Nachhaltiges Verhalten halt und wir schön mit der fetten Karre.


Dienstag   11:15 Uhr

Also rein ins Getümmel. Äääh keine Schlange am Eingang, keine Bodyguard Kontrolle auf Waffen und Drogen? Mir war schon klar, dass es nicht die Internorga ist, aber für einen Samstag war schon recht wenig los.

Was gab´s hier also für den gemeinen Gastronomen?

In dem Moment überlegte ich erst einmal was ich für nachhaltige Produkte kenne. Kaffee und Tee is klar, Schokolade "fair trade" und Wein kommt mir auch noch bekannt vor.  Bin ich hier überhaupt richtig? 

Vorbei an Textilständen (oh man, den Typen mit dem geringelten, viel zu engen Strickpulli krieg´ich so schnell nicht aus dem Kopf), Holzspielzeug, Schmuck und Krims Krams für Muttis Vitrine. Alles nix für Monster.

 

Aber dann gab´s doch noch ein paar Artikel, über die man mal nachdenken könnte, sie im Hotel oder Restaurant einzusetzen. 

Da wären z.B. Textilien wie Bettwäsche oder Handtücher, Möbel, Kräuter & Gewürze, Marmeladen, Trockenobst für´s Frühstücksbuffet, Schokoriegel, Blumen oder auch Eis. Interessant, gar witzig war der Fair-o-mat (Bild rechts). Ein stromloser (!) Süßwarenautomat mit Körnerriegeln und Schokolade.

 

Gastro- Monster Fazit:

 

Fair gehandelte Lebensmittel und Artikel sind ganz klar ´ne gute Sache. Teurer, aber für viele Gäste ein positives Zeichen.

Über die ein oder andere Produktaufnahme sollte sich jeder Gastronom mal ruhig Gedanken machen. Wenn Produkteigenschaften passen, bietet sich hier eine gute Marketing Möglichkeit.

 

MAN TUT WAS GUTES FÜR UMWELT UND MENSCHEN

 

Die Messe an sich war schwach. Man erkennt, dass sich in den letzten Jahren viel zu wenig getan hat. Fast alle Aussteller wirkten semi professionell. Irgendwie sah vieles nach "Heimarbeit aus". Nicht desto Trotz hat sich der kurze Aufenthalt gelohnt, denn auch ein Monster muss ab un zu mal daran erinnert werden, dass nachhaltig produzierte Waren eine gute Sache sind und in unserer Gesellschaft mehr Anerkennung verdienen.

 

 



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